Die Schrabsteine im Süntel

Unsere erste offene Kräuterwanderung führte uns vor einigen Wochen zu diesen Ort.

Bei den „Schrabsteinen“ handelt es sich sozusagen um die kleinen und unbekannteren Brüder des Hohensteins im Süntel.
Entstanden sind sie durch einen Abrutsch des Gesteines, daher auch der Name „Schrabstein“.
Der kleinere der beiden wird auch „Krähenstein“ genannt.

Leider wurden vor einigen Jahren die Beschilderungen zu diesen Orten komplett entfernt und auch die Wege teilweise mit umgelegten Bäumen versucht zu verbergen.
Warum das so ist, weiß keiner so genau. Wir vermuten es soll zur Sicherheit der Wanderer dienen. Das klappt nur so bedingt, denn da die Steine lange Jahre ein beliebtes Ausflugsziel waren sind sie sozusagen ein offenes Geheimnis.

Unsere Wanderung hat ihren Anfang am Waldbad Rohden genommen.
Über einen kleinen Weg entlang des Dorfrandes, gelangten wir auf den offiziellen Wanderweg und stiegen den „langen Jammer“ hinauf.

Es dauert auch gar nicht so lange, da kommt man an den ersten der beiden Steine.
Direkt am Weg und nicht zu übersehen oder zu verbergen, liegt hier der „Krähenstein“.
Dieser ist als Aussichtspunkt gekennzeichnet und mit einer Bank versehen.

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Die Energie hier fühlt sich ganz ähnlich an wie auf dem Hohenstein, man spürt wie die Energie hinabfliest und fühlt sich versucht stets noch einen weiteren Schritt Richtung Abgrund zu tun. 

Um zu dem größeren der beiden Steine zu gelangen folgt man dem Wanderweg noch etwas weiter Richtung Langenfeld. Nach einigen Metern geht ein weiterer Wanderweg rechts ab. Hier nun wird es etwas schwieriger den richtigen Weg zu finden, denn der Weg wurde mit einem umgelegten Baum einfach geschlossen.
Mit den Jahren ist der einstige Wanderweg im Hintergrund zugewuchert und nur ein kleiner Trampelpfad führt noch zu dem Schrabstein.
Wer nicht weiß wo er suchen muss, läuft einfach vorbei.
Folgt man dem Trampelpfad kommt man bald zu einer Futterstelle für Wild. Dort nun hält man sich rechts. Es geht einen kleinen Abstieg recht steil hinab und der Weg ist durch Geröll rutschig. Hier ist also Vorsicht geboten, doch der kurze Abstieg lohnt sich!
Der Ausblick ist atemberaubend.
Die Energie ist wunderbar erdig und gleichzeitig auch luftig frei – schwer zu beschreiben, aber einfach traumhaft!

Fazit:
Der Weg ist zwar beim ersten Mal schwierig zu finden, wenn man aber erstmal weiß wo es langgeht geht man den Weg gerne.
Die Energie ist wunderbar erdig und der Ort ist sehr aufgeschlossen für magische Aktivitäten.

Ewige Quelle, Aerzen

Einer meiner persönlichen Lieblingsorte ist die ewige Quelle bei Aerzen (nähe Hameln).
Viele, viele Stunden habe ich dort schon verbracht und auch wenn ich heute noch Freunde oder Familie dort in der Gegend besuche, so ist ein kurzer Besuch dieser Quelle immer eingeplant.

Am Schierholzberg gelegen, kann man entweder von der Bussardklause (ein nahes Lokal) über den Naturlehrpfad wandern und den Beschilderungen zur ewigen Quelle folgen oder man parkt auf einem nahen Parkplatz am Waldrand und geht durch die Felder.

Am Ende des Naturlehrpfades wird das Wasser der Quelle zu einem kleinen Teich angestaut bevor es dann weiter ins Tal hinabfliest. Hier kann man sich auf einer Bank niederlassen und zur Ruhe kommen.
Der Teich ist aber nur das Ergebnis der Quellen, zur eigentlichen Quelle folgt man dem Waldweg  rechts hinauf auf den Schierholzberg bis man an einem Baum ein grünes „Schild“ gesprüht sieht. Hier verlässt man den Weg und folgt einem kleinen Trampelpfad hinein in den Wald. Die Quelle ist vom Weg aus nicht einsehbar, obwohl sich der Weg um sie herumwindet.

Die ewige Quelle ist der Mittelpunkt von einer ganzen Vielzahl an Quellen.
Bei meinem letzten Besuch waren es insgesamt 5 Quellen in dem kleinen Tal, die nahe beieinander entsprangen. Der Ort verändert sich jedoch stetig. Mal versiegt die eine Quelle, mal kommt eine neue hinzu. Die einzige immer konstant sprudelnde Quelle ist die ewige Quelle, an der man auch zu jeder Jahreszeit Wasser durch ein kleines Röhrchen schöpfen kann.

Als damals die Ortsumgehung gebaut wurde, zogen sich  viele Quellen an diesem Ort stark zurück und ein Teil wucherte so zu, dass man ihn nicht mehr betreten konnte. Man hatte das Gefühl, der Ort würde die Umgehung die so an ihm vorbeiführte tatsächlich übel nehmen. Nur die ewige Quelle in der Mitte sprudelte immer weiter.
Mit der Zeit scheint sich der Ort an die Umgehung gewöhnt zu haben. Die Quellen sind wieder etwas offensichtlicher und der gesamte Ort wieder friedlich und einladend.
Nicht ganz der gesamte Ort. Eine Quelle die etwas abseits liegt ist noch immer recht zurückgezogen. Zwar ist sie bei weitem nicht mehr so ablehnend wie vor einiger Zet, doch dieser Teil des Ortes möchte auch weiterhin nicht von jedem gestört werden.

Alle Quellen vereinigen sich zu einem kleinen Bach, welcher dann weiter unten den zu Anfang gesehen Teich bildet.

Ob die ewige Quelle nun ihren Namen hat weil sie über all die Jahre die einzig konstante in dem kleinen Tal ist, oder ob es an ihrer Ausstrahlung liegt, wahrscheinlich trifft beides zu.
Ich liebe diesen friedlichen Stillen Ort, der in einer anderen Welt und völlig zeitlos zu sein scheint. Die Quelle gibt sehr gerne Wasser und Wissen und wer sich auf sie einlässt kann einiges über sich und das Leben lernen.

Fazit:
Ein wunderbarer, friedlicher Ort der zum meditieren und verweilen einlädt.
Doch Vorsicht: ich habe schon ungewollt mehrere Stunden dort verbracht, mit dem Gefühl es seien nur wenige Minuten gewesen 😉

Die Wallanlage Wickeloh

Eigentlich waren wir auf dem Weg zum Otterzentrum Hackensbüttel, doch mein Mann überraschte mich mit einem Umweg. Wir fanden zwar nicht was wir suchten, aber dafür einen anderen ganz besonderen Ort.

Mein Mann wollte eigentlich zum Naturschutzgebiet „Heiliger Hain“ um mit mir zu schauen ob sich hinter diesem Namen vielleicht ein besonderer Ort verbirgt. Aufgrund mangelnder Planung oder göttlicher Führung, haben wir uns allerdings verfahren und fanden so die Wallanlage Wickeloh.

Nahe dem Ort groß Oesingen befindet sich der Königssee – ein alter Kiesteich.
An seinem östlichen Ufer befindet sich ein kleines Wäldchen.
Wärend wir an diesem Wäldchen vorbei schlenderten, überkam mich ein kribbeliges Gefühl und ich schaute mir das Wäldchen näher an. Neben vielen Schildern die uns immerwieder ermahnten den Ort um den Kiesteich nicht zu betreten sah ich dann im Wald noch ein weiteres Schild, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zog.
Ich betrat das Wäldchen und stand inmitten lauter Eichen. Sofort änderte sich die Stimmung und die Energie war fühlbar verstärkt und begann zu vibrieren.
Das Schild welches mein Interesse geweckt hatte entpuppte sich als Touristinformation zu der Wallanlage – in einem Bereich den man nicht betreten soll …

Die Wallanlage selbst ist eine dreigliedrige Wallanlage, die ein Gesamtareal von ca. 4200 m² umfaßt. In der Mitte befindet sich ein Plateau, welches von drei Wällen unterschiedlicher Grundform umgeben ist. 
Wie alt die Anlage genau ist, ist bis heute ungeklärt, da keine Ausgrabungen stattgefunden haben. Am wahrscheinlichsten ist eine mittelalterliche Burganlage oder Wegebefestigung, da es hier einen passierbaren Weg durch das Moor gegeben hat. Auf Karten des 18. Jahrhunderts sind breit gefächerte Wege eingetragen, die sich aus diesem Grund an dieser Stelle bündeln. Man wird davon ausgehen können, daß auf dem Plateau in der Mitte eine Turmburg aus Holz gestanden hat. 

Die Anlge selbst hat bereits eine sehr intensive Energie.
Beim erkunden des Ortes war es aber die nähere Umgebung und nicht die Wallanlge selbst die mich sehr beeindruckt hat. Hunderte Libellen umschwirrten uns als wir den intensivsten Punkt betraten. Hier schwirrte die Luft sowohl vor Libellen als auch von Energie. Ein wahnsinns Gefühl.
Einige Schritte weiter wurde die Energie wieder etwas erdiger und bündelte sich an einer großen Eiche, die den Platz überragte. Auch hier schwirrten viele Insekten umher, wenn auch nichtmehr so viele wie zuvor.
Zurück im Auto schaute ich auf die Karte und fühlte meine Vermutung bestätigt, eine Leylinie zieht genau durch dieses Gebiet.

Fazit:
Der Ort ist relativ ruhig, lediglich einige Spaziergänger mit ihren Hunden kreuzten unseren Weg. Die Wallanlage die unter Denkmalschutz steht liegt etwas abseits des Weges und ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Und wer sich von den vielen Betreten-Verboten-Schildern abhalten lässt näher hinzuschauen sieht auch das im Wäldchen stehende Infoschild nicht und läuft wohl einfach daran vorbei.
Ein versteckter aber sehr kraftvoller Ort. Man sollte jedoch keine Angst vor diversen Insekten haben.

Das Ritual ihrer heiligen Feuer

 

Der Covenant of Hekate hat zum wiederholten Male den Ritus ihrer heiligen Feuer gefeiert.
Und zum dritten Mal wurde dieses Ritual im Hekate Heiligtum Bodenwerder (ehemals Aerzen) in einem Gruppenritual gefeiert.

Beim Ritus ihrer heiligen Feuer wird die Göttin Hekate auf der ganzen Welt geehrt.
Seit 2010 findet zu jedem Vollmond im Mai das Ritual ihrer Heiligen Feuer statt. Ein Ritual zu ehren der Göttin Hekate das ihre Mysterien der Dunkelheit und des Lichts zelebriert und ihre Verehrer auf der ganzen Welt zu diesem Fest miteinander verbindet. Überall in der Welt feiern einzelne Menschen und kleine Gruppen dieses Fest und beteiligen sich an dem Ritual ihrer Heiligen Feuer.
Eigentlich war der Ritus nur als einmaliges Ritual vom CoH geplant, doch die Teilnahme und die Resonanzen waren so enorm, dass sich daraus ein jährlich wiederkehrendes Ereignis entwickelt hat und der Ritus jedes Jahr von mehr Menschen zelebriert wird.

Wir haben das Ritual in einer Gruppe von 10 Personen gefeiert.
Die Energie war sehr inteniv und zum ersten Mal haben wir einen Orakelspruch durch eine Teilnehmerein fest im Ritual eingeplant.
Ich find es jedes Jahr erstaunlich wie sehr sich die Energie all der Menschen die an diesem Tag den Ritus zelebrieren doch verändert und verstärkt.
Es war wie immer ein wunderschönes Ritual und ich freue mich auf das nächste Ritual bei und mit Florian.
Für mehr Informationen zu Hekate, dem Covenant of Hekate oder dem Heiligtum in Bodenwerder schaut auf diese Seite:
Hekate Tempel

Der Gartenfriedhof, Hannover

Zugegeben, auch ich bin während meiner Ausbildung täglich an diesem Ort vorbeigelaufen ohne ihn zu beachten. Erst als ich in einem Buch über Naturdenkmäler darüber gestolpert bin, wurde ich wirklich auf diesen Ort aufmerksam. Was schade ist, denn er ist durchaus einen Besuch wert.

1741 entstand dieser Friedhof zwischen Gemüse- und Hopfengärten, nur durch eine Hainbuchenhecke abgegrenzt. Eigentlich sollte er damals „der neue Kirchhof vor dem Aegidientore“ getauft werden, doch die Anwohner fanden den Namen Gartenfriedhof schöner und so blieb dieser Name bis heute.
1826 wurde der Friedhof geschlossen.

Der Friedhof beherbergt eine ganze Reihe an bekannten Persönlichkeiten.
Die wissenschaftlich engagierte Caroline Herschel und Charlotte Kestner die Jugendliebe Johann Wolfgang von Goethes sind die wohl bekanntesten Namen. Eine Tafel am Eingang des Friedhofs nennt aber noch viele weitere.

Auf dem Friedhof stehen viele alte und eindrucksvolle Bäume.
Am meisten hat mich eine Rotbuche beeindruckt. Umgeben von verschiedenen Grabanlagen beherrscht sie mit ihrer Größe und vor allem durch ihre Energie den Ort. Wenn man unter ihr Blätterdach tritt ist es, als würde man in eine andere Welt versetzt. Dort scheint die Zeit still zu stehen und auch der Lärm der anliegenden Marienstraße scheint zu verstummen. Eine tiefe, erdige Energie durchströmt den Baum und seine nahe Umgebung. Ich vermute dies ist auch auf eine hier vorbeilaufende Leylinie zurück zu führen.

 

Natürlich gibt es auch noch andere eindrucksvolle Bäume auf dem Gelände.
Zum Beispiel eine Kastanie, die sich nicht darum kümmert, dass auf der Grabplatte steht sie solle auf ewig geschlossen bleiben. Mit den Jahren hat der Baum die Platte einfach angehoben. Auch dieser Baum hat eine besondere und freundliche Ausstrahlung, im allgemeinen eine leichtere Energie als die der nahen Rotbuche.
Auch sehenswert ist der Ahornbaum der mit seinem Holz die schmiedeeisernen Stäbe eines Grabzaunes zu verschlingen scheint. Es ist wahrscheinlich dass ein spielendes Kind den Baum in jungen Jahren durch den Zaun gewunden hat. Freiwillig wächst wohl kein Baum so grotesk. Das genaue alter des Baumes ist unbekannt, in der Literatur wird er aber auf etwa 90 Jahre geschätzt und zählt damit zu den älteren seiner Art.

 

 

Besonders berührt hat mich ein Grabmal, welches von einer traurigen und schwermütigen Energie umgeben ist. Es wurde einer Frau Anne Marie Behrens gewidmet.
Der verbliebene Ehemann muss wirklich sehr unter dem Verlust seiner Frau gelitten haben. Nichtnur aufgrund der umgebenden Energie, auch weil das Grab aufwendig und sehr detailiert ist und daher wohl nicht ganz kostengünstig gewesen sein wird.

 

Der Gartenfriedhof ist ein Ort an dem man durchaus kraftvolle Plätze finden kann.
Allerdings ist es nicht grade ein stiller Ort mit der Marienstraße und dem Aegidientorplatz anbei. Leider werden viele der Bänke auch von Alkoholikern belagert und der Weg durch den Friedhof als Abkürzung und Hundeklo genutzt.
Die Initiative Renaissance Gartenfriedhof e.V.i.L hat versucht an diesen Zuständen etwas zu ändern und die Grabmäler zu restaurieren. Leider nur mit sehr mäßigem Erfolg, weshalb dieses Jahr die Auflösung der Renaissance Gartenfriedhof  bekannt gegeben wurde. Wie es nun genau weitergehen wird ist unklar. Fest steht, dass dieser Denkmalgeschützte Ort wirklich mehr Respekt verdient hätte.

Fazit: Wer die etwas unschönen Seiten des Friedhofslebens ausblenden und mit der erdigen und teils schweren Energie eines alten und ehrwürdigen Friedhofes umgehen kann, der findet hier sicher unter einen der alten Bäume seinen Platz.

 

Kräuterwanderung im Süntel

Am Samstag den 14.5.16 haben wir uns zu einer kleinen Wanderung durch den Süntel getroffen.
Wir waren eine kleine Wandergruppe von insgesamt 10 Personen und machten uns auf den Weg hinauf zu dem Krähenstein und dem Schrabstein, wobei wir auf dem Weg hinauf geschaut haben was dort so wächst und blüht und wie man dese Pflanzen dann ggfs verwenden kann.

Im Anschluss der etwa 2,5 stündigen gab es für diejenigen die noch Lust hatten Kaffe und Kuchen im Cafe Rohdeneck.

Es war ein wirklich schöner Ausflug und wir haben uns mit unserem Wissen gegenseitig sehr schön ergänzt – was der Eine nicht kannte, kannte ein Anderer.
Ich freue mich schon darauf, bald eine weitere Tour planen zu dürfen.

Ein paar Worte zu mir

Nachdem diese Seite ja nun mehrere Wochen online ist, komme ich auch mal dazu mich vorzustellen.

Mein Name ist Carolin und gemeinsam mit meinem Mann und meinen Frettchen lebe ich im schönen Hannover.
Wenn ich nicht gerade unseren Fellnasen hinterher räume oder sie bespaße, arbeite ich als staatl. gepr. Masseurin/med. Bademeisterin und Entspannungspädagogin.
 
Ich bin in keine Tradition eingeweiht und auf keine Richtung festgelegt. Ich lebe meine Spiritualität aber jeden Tag – wenn auch mal mehr, mal etwas weniger.
Ich glaube am ehesten könnte man mich in Richtung Druidcraft einordnen.
Begonnen hat mein Weg vor knapp 10 Jahren in einer kleinen freien Arbeitsgruppe, in der ich auf den monatlichen Treffen Grundlagen lernte und viel Erfahrungen sammeln konnte.
Zu dem Zeitpunkt lebte ich noch in der Nähe von Hameln, wo ich auch aufgewachsen bin.
Damals war es Hekate die mich auf meinen ersten Schritten begleitete und mir schlussendlich den Mut gab meine gesamte Familie und alles Alte zurück zu lassen und allein nach Hannover zu ziehen und meine Ausbildung zu beginnen.
 
Seit nunmehr 5 Jahren lebe ich in Hannover. Hier habe ich meinen Mann kennen gelernt und 2014 an der Sommersonnenwende geheiratet – sowohl standesamtlich als auch durch ein wunderbares Handfasting vor den Göttern.
Seit knapp 4 Jahren ist Hekate etwas in den Hintergrund und dafür Danu in mein Leben getreten – gemeinsam mit Mabon und vielen anderen „Helferlein“.
So entwickelte ich mich weiter, ohne feste Gruppe oder Coven. Alles was meine Spiritualität ausmacht habe ich mir aus Büchern erlesen, aus kleinen Experimenten gelernt und in meiner täglichen Praxis erfahren.
Ich habe genug Vertrauen in das Leben, um meinen Weg einfach zu gehen und ggfs. aus meinen Fehlern zu lernen.
Ich lebte meine Spiritualität großteils alleine, in unregelmäßigen Abständen auch zusammen mit einigen Leuten aus meiner alten Heimat.
 
Anfang 2015 bekam ich während eines Rituales  den starken Impuls nun nicht nur für mich selbst zu werkeln, sonder auch nach Außen zu gehen und meinen Teil zum Leben beizutragen.
Ich gründete ganz spontan nach dem Ritual eine Facebookgruppe für alle Heiden in und um Hannover. Es fanden sich auch recht zügig einige Mitglieder ein und wir machten ein erstes Treffen aus. Daraus ist nun mittlerweile ein monatlicher Stammtisch geworden.
Ich habe am eignen Leib erfahren, wie schwer es sein kann, Anschluss an gleichgesinnte Heiden zu finden und möchte einfach dazu beitragen, dass ein Netzwerk geschaffen wird, dass es allen Interessierten leichter macht, Kontakte zu finden.
 
Seit Oktober bin ich Mitglied der Pagan Federation International und dufte so nochmehr tolle Leute aus den verschiedensten Traditionen und Richtungen kennen lernen.
Seit November diesen Jahres unterstütze ich den Verein als Regionalkoordinatorin für Niedersachsen.
 
Es passiert grade eine ganze Menge und ich freue mich über die Entwicklungen.
Mal schauen was sich in der Zukunft noch so ergeben wird …
 
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