Die Wallanlage Wickeloh

Eigentlich waren wir auf dem Weg zum Otterzentrum Hackensbüttel, doch mein Mann überraschte mich mit einem Umweg. Wir fanden zwar nicht was wir suchten, aber dafür einen anderen ganz besonderen Ort.

Mein Mann wollte eigentlich zum Naturschutzgebiet „Heiliger Hain“ um mit mir zu schauen ob sich hinter diesem Namen vielleicht ein besonderer Ort verbirgt. Aufgrund mangelnder Planung oder göttlicher Führung, haben wir uns allerdings verfahren und fanden so die Wallanlage Wickeloh.

Nahe dem Ort groß Oesingen befindet sich der Königssee – ein alter Kiesteich.
An seinem östlichen Ufer befindet sich ein kleines Wäldchen.
Wärend wir an diesem Wäldchen vorbei schlenderten, überkam mich ein kribbeliges Gefühl und ich schaute mir das Wäldchen näher an. Neben vielen Schildern die uns immerwieder ermahnten den Ort um den Kiesteich nicht zu betreten sah ich dann im Wald noch ein weiteres Schild, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zog.
Ich betrat das Wäldchen und stand inmitten lauter Eichen. Sofort änderte sich die Stimmung und die Energie war fühlbar verstärkt und begann zu vibrieren.
Das Schild welches mein Interesse geweckt hatte entpuppte sich als Touristinformation zu der Wallanlage – in einem Bereich den man nicht betreten soll …

Die Wallanlage selbst ist eine dreigliedrige Wallanlage, die ein Gesamtareal von ca. 4200 m² umfaßt. In der Mitte befindet sich ein Plateau, welches von drei Wällen unterschiedlicher Grundform umgeben ist. 
Wie alt die Anlage genau ist, ist bis heute ungeklärt, da keine Ausgrabungen stattgefunden haben. Am wahrscheinlichsten ist eine mittelalterliche Burganlage oder Wegebefestigung, da es hier einen passierbaren Weg durch das Moor gegeben hat. Auf Karten des 18. Jahrhunderts sind breit gefächerte Wege eingetragen, die sich aus diesem Grund an dieser Stelle bündeln. Man wird davon ausgehen können, daß auf dem Plateau in der Mitte eine Turmburg aus Holz gestanden hat. 

Die Anlge selbst hat bereits eine sehr intensive Energie.
Beim erkunden des Ortes war es aber die nähere Umgebung und nicht die Wallanlge selbst die mich sehr beeindruckt hat. Hunderte Libellen umschwirrten uns als wir den intensivsten Punkt betraten. Hier schwirrte die Luft sowohl vor Libellen als auch von Energie. Ein wahnsinns Gefühl.
Einige Schritte weiter wurde die Energie wieder etwas erdiger und bündelte sich an einer großen Eiche, die den Platz überragte. Auch hier schwirrten viele Insekten umher, wenn auch nichtmehr so viele wie zuvor.
Zurück im Auto schaute ich auf die Karte und fühlte meine Vermutung bestätigt, eine Leylinie zieht genau durch dieses Gebiet.

Fazit:
Der Ort ist relativ ruhig, lediglich einige Spaziergänger mit ihren Hunden kreuzten unseren Weg. Die Wallanlage die unter Denkmalschutz steht liegt etwas abseits des Weges und ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Und wer sich von den vielen Betreten-Verboten-Schildern abhalten lässt näher hinzuschauen sieht auch das im Wäldchen stehende Infoschild nicht und läuft wohl einfach daran vorbei.
Ein versteckter aber sehr kraftvoller Ort. Man sollte jedoch keine Angst vor diversen Insekten haben.

Das Ritual ihrer heiligen Feuer

 

Der Covenant of Hekate hat zum wiederholten Male den Ritus ihrer heiligen Feuer gefeiert.
Und zum dritten Mal wurde dieses Ritual im Hekate Heiligtum Bodenwerder (ehemals Aerzen) in einem Gruppenritual gefeiert.

Beim Ritus ihrer heiligen Feuer wird die Göttin Hekate auf der ganzen Welt geehrt.
Seit 2010 findet zu jedem Vollmond im Mai das Ritual ihrer Heiligen Feuer statt. Ein Ritual zu ehren der Göttin Hekate das ihre Mysterien der Dunkelheit und des Lichts zelebriert und ihre Verehrer auf der ganzen Welt zu diesem Fest miteinander verbindet. Überall in der Welt feiern einzelne Menschen und kleine Gruppen dieses Fest und beteiligen sich an dem Ritual ihrer Heiligen Feuer.
Eigentlich war der Ritus nur als einmaliges Ritual vom CoH geplant, doch die Teilnahme und die Resonanzen waren so enorm, dass sich daraus ein jährlich wiederkehrendes Ereignis entwickelt hat und der Ritus jedes Jahr von mehr Menschen zelebriert wird.

Wir haben das Ritual in einer Gruppe von 10 Personen gefeiert.
Die Energie war sehr inteniv und zum ersten Mal haben wir einen Orakelspruch durch eine Teilnehmerein fest im Ritual eingeplant.
Ich find es jedes Jahr erstaunlich wie sehr sich die Energie all der Menschen die an diesem Tag den Ritus zelebrieren doch verändert und verstärkt.
Es war wie immer ein wunderschönes Ritual und ich freue mich auf das nächste Ritual bei und mit Florian.
Für mehr Informationen zu Hekate, dem Covenant of Hekate oder dem Heiligtum in Bodenwerder schaut auf diese Seite:
Hekate Tempel

Der Gartenfriedhof, Hannover

Zugegeben, auch ich bin während meiner Ausbildung täglich an diesem Ort vorbeigelaufen ohne ihn zu beachten. Erst als ich in einem Buch über Naturdenkmäler darüber gestolpert bin, wurde ich wirklich auf diesen Ort aufmerksam. Was schade ist, denn er ist durchaus einen Besuch wert.

1741 entstand dieser Friedhof zwischen Gemüse- und Hopfengärten, nur durch eine Hainbuchenhecke abgegrenzt. Eigentlich sollte er damals „der neue Kirchhof vor dem Aegidientore“ getauft werden, doch die Anwohner fanden den Namen Gartenfriedhof schöner und so blieb dieser Name bis heute.
1826 wurde der Friedhof geschlossen.

Der Friedhof beherbergt eine ganze Reihe an bekannten Persönlichkeiten.
Die wissenschaftlich engagierte Caroline Herschel und Charlotte Kestner die Jugendliebe Johann Wolfgang von Goethes sind die wohl bekanntesten Namen. Eine Tafel am Eingang des Friedhofs nennt aber noch viele weitere.

Auf dem Friedhof stehen viele alte und eindrucksvolle Bäume.
Am meisten hat mich eine Rotbuche beeindruckt. Umgeben von verschiedenen Grabanlagen beherrscht sie mit ihrer Größe und vor allem durch ihre Energie den Ort. Wenn man unter ihr Blätterdach tritt ist es, als würde man in eine andere Welt versetzt. Dort scheint die Zeit still zu stehen und auch der Lärm der anliegenden Marienstraße scheint zu verstummen. Eine tiefe, erdige Energie durchströmt den Baum und seine nahe Umgebung. Ich vermute dies ist auch auf eine hier vorbeilaufende Leylinie zurück zu führen.

 

Natürlich gibt es auch noch andere eindrucksvolle Bäume auf dem Gelände.
Zum Beispiel eine Kastanie, die sich nicht darum kümmert, dass auf der Grabplatte steht sie solle auf ewig geschlossen bleiben. Mit den Jahren hat der Baum die Platte einfach angehoben. Auch dieser Baum hat eine besondere und freundliche Ausstrahlung, im allgemeinen eine leichtere Energie als die der nahen Rotbuche.
Auch sehenswert ist der Ahornbaum der mit seinem Holz die schmiedeeisernen Stäbe eines Grabzaunes zu verschlingen scheint. Es ist wahrscheinlich dass ein spielendes Kind den Baum in jungen Jahren durch den Zaun gewunden hat. Freiwillig wächst wohl kein Baum so grotesk. Das genaue alter des Baumes ist unbekannt, in der Literatur wird er aber auf etwa 90 Jahre geschätzt und zählt damit zu den älteren seiner Art.

 

 

Besonders berührt hat mich ein Grabmal, welches von einer traurigen und schwermütigen Energie umgeben ist. Es wurde einer Frau Anne Marie Behrens gewidmet.
Der verbliebene Ehemann muss wirklich sehr unter dem Verlust seiner Frau gelitten haben. Nichtnur aufgrund der umgebenden Energie, auch weil das Grab aufwendig und sehr detailiert ist und daher wohl nicht ganz kostengünstig gewesen sein wird.

 

Der Gartenfriedhof ist ein Ort an dem man durchaus kraftvolle Plätze finden kann.
Allerdings ist es nicht grade ein stiller Ort mit der Marienstraße und dem Aegidientorplatz anbei. Leider werden viele der Bänke auch von Alkoholikern belagert und der Weg durch den Friedhof als Abkürzung und Hundeklo genutzt.
Die Initiative Renaissance Gartenfriedhof e.V.i.L hat versucht an diesen Zuständen etwas zu ändern und die Grabmäler zu restaurieren. Leider nur mit sehr mäßigem Erfolg, weshalb dieses Jahr die Auflösung der Renaissance Gartenfriedhof  bekannt gegeben wurde. Wie es nun genau weitergehen wird ist unklar. Fest steht, dass dieser Denkmalgeschützte Ort wirklich mehr Respekt verdient hätte.

Fazit: Wer die etwas unschönen Seiten des Friedhofslebens ausblenden und mit der erdigen und teils schweren Energie eines alten und ehrwürdigen Friedhofes umgehen kann, der findet hier sicher unter einen der alten Bäume seinen Platz.

 

Kräuterwanderung im Süntel

Am Samstag den 14.5.16 haben wir uns zu einer kleinen Wanderung durch den Süntel getroffen.
Wir waren eine kleine Wandergruppe von insgesamt 10 Personen und machten uns auf den Weg hinauf zu dem Krähenstein und dem Schrabstein, wobei wir auf dem Weg hinauf geschaut haben was dort so wächst und blüht und wie man dese Pflanzen dann ggfs verwenden kann.

Im Anschluss der etwa 2,5 stündigen gab es für diejenigen die noch Lust hatten Kaffe und Kuchen im Cafe Rohdeneck.

Es war ein wirklich schöner Ausflug und wir haben uns mit unserem Wissen gegenseitig sehr schön ergänzt – was der Eine nicht kannte, kannte ein Anderer.
Ich freue mich schon darauf, bald eine weitere Tour planen zu dürfen.

Beltane im Rad

„Das Rad“ in der Eilenriede, nicht weit vom lister Turm entfernt ist eines der vier letzten historischen Rasenlabyrinthe in Deutschland.
Durch Windungen führt der Weg zum Ziel in der Mitte – zu einer großen Linde.

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Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Rad erstmals in Hannovers Stadtchronik erwähnt.
Sein ursprünglicher Standort war in der Nähe des Ausflugslokals „Neues Haus“ – ein Tanz- und Ausflugslokal am Emmichplatz .
Bei dem Eintrag in der Stadtchronik ist die Rede von einem „Brautlauf“. Die jungen Leute tanzten um die Linde in der Mitte des Labyrinthes, nachdem sie das „Rad“ abgelaufen waren.
Seinen heutigen Standort hat das Rad 1932 erhalten.

Ob das Rad wirklich Ende des 15. Jahrhunderts während der Belagerung Hannovers  zur Ertüchtigung beim Dauerlauf der Soldaten des Herzogs Heinrich von Braunschweig angelegt worden war oder ob es sich bei dem Labyrinth doch um eine frühchristliche Kultstätte handelt, ist bis heute nicht endgültig geklärt.

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Wir haben uns dort gestern Abend zu einem kleinen offenen Ritual unter der Linde niedergelassen und uns wärend einer Trancereise mit dem Ort vertraut gemacht.
Nach der Trancereise durchschritten wir nacheinander in stiller Meditation das Labyrinth und erfuhren so die Faszination Graslabyrinth nocheinmal in Bewegung.

Ehrlich gesagt, war ich selber ein wenig überrascht wie energiegeladen und friedlich der Ort doch ist.
Bereits wärden des Rituals holten sich die Ortsgeister in Gestalt verschiedener Vögel ihren Anteil von den Opfergaben und ein Kauz beobachtete unser Tun von einem nahen Baume aus.
Völlig unabhängig davon, ob es nun ein alter Kultplatz, ein Tanzplatz für Verliebte oder ein Ort der körperlichen Ertüchtigung war, es ist ein kleiner Kraftort im Grünen entstanden – und das mitten in Hannover.
Ich würde mich sehr freuen dort in Zukunft öfter mal feiern zu können und kann den Ort nur für Meditationen oder Trancereisen empfehlen.
Für Hannoveraner und Besucher ist das Rad in der Eilenriede durchaus einen Besuch wert!

Seedbombs – Samenbomben

Endlich sind die Tage wieder länger und der Frühling zieht über das Land.
Sträucher beginnen zu blühen, Pflanzen beginnen ihre ersten zarten Triebe zu recken und die ersten Bienen und Hummeln fliegen durch die Lüfte.

Leider haben es eben diese Bienen, Hummeln und andere Insekten mittlerweile sehr schwer zu überleben. Der Einsatz von Pestiziden und Monokulturen machen ihnen das Leben schwer.

Aber es gibt Mittel und Wege um die fliegenden Tierchen etwas zu unterstützen und gleichzeitig etwas für die Natur zu tun.
Samenbomben erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und auch ich habe mich dieses Jahr entschlossen der Natur etwas zu helfen.Und es ist ganz einfach. Alles was Du benötigst:

Blumenwerde
Heilerde
Pflanzensamen
Wasser

Blumenwerde bekommt man ja derzeit an jeder Ecke. Nimm hier torffreie Erde, so begehst du keinen Raubbau an den letzten Torffeldern.
Heilerde bekommst du im Drogeriemarkt, das ist sowohl der natürliche Kleber für die Kugeln als auch Nährstofflieferant für die Pflanzen.
An Pflanzensamen kannst du entweder fertige Mischungen z.B. für Wildblumen oder Insektenwiesen kaufen, oder dir Mischungen selber erstellen. Im Idealfall sind es hier heimische Pflanzen die sich auch selber über Samen wieder auspflanzen. Ringelblume, Kornblume, Stockrose…. es gibt eine Menge Auswahl.

Ich habe gute Erfahrung mit folgendem Mischungsverhältnis gemacht:
5 EL Blumenwerde
5 EL Heilerde
3 EL Pflanzensamen
ca. 2 1/2 EL Wasser

Das ergab 5 etwa wallnussgroße Kugeln.
Ich wollte erstmal die Samen aufbrauchen die ich noch vom letzten Jahr im Schrank liegen hatte, deshab nur die geringe Menge. Natürlich kann man die Menge vergrößern wie man möchte.

Die Wassermenge sollte man vorsichtig ausprobieren, die Kugeln dürfen nicht zu nass werden und sollten schnell an einem warmen und trockenen Ort wieder austrocknen, sonst läuft man Gefahr, dass die Pflanzen schon zuhause keimen.

Und schon kann man die Bomben auswerfen.
An besten geeignet sind Orte an denen die Pflanzen ausreichend Licht und Wasser bekommen und wo sie nicht gleich abgemäht werden.
Also nicht auf die Wiese im Park, sondern eher an den Waldrand oder ähnliche Orte.

Für mich gehört so kleine nette Gesten gegenüber der Natur zu meiner Spiritualität.
Und vielleicht kann ich ja noch andere Menschen inspirieren sodass wir gemeinsam der Welt ein wenig helfen können.

 

Ein Rückblick und ein Blick in die Zukunft

Nun ist es schon (über) ein Jahr her, dass ich nach einer Trancereise den starken Impuls bekommen habe nun in die Öffentlichkeit zu treten und die Heiden hier im Umkreis zueinander zu führen.

Und es ist bereits so unglaublich viel passiert seitdem!
Weil ich nicht wusste wie ich anders hätte anfangen sollen, habe ich eine Facebookgruppe gegründet welche mittlerweile über 60 Mitglieder umfasst.

Aus dieser Facebookgruppe hat sich ein Stammtisch entwickelt, welcher nun monatlich stattfindet und gut angenommen wird. Wir werden sogar immer mehr.

Ein weiterer Schritt war diese Homepage hier.
Über diese Seite konnte ich schon einige Menschen erreichen und auch kennen lernen.
Es hat sich also gelohnt, sich schimpfend und genervt durch den Aufbau der Seite zu kämpfen.

Und nun planen wir gemeinsam viele verschiedene Aktivitäten.
Müllsammeln war erst der Anfang!
Kräuterwanderungen, offene Rituale, Picknicke, Austausch über handwerkliches…
Lasst Euch überraschen.

Vielen lieben Dank an alle die mich unterstützen und die gemeinsam Projekte planen oder die Seite weiterempfehlen!
Und dank natürlich auch an die Götter und Mächte die mich unterstützen und die es nicht leid werden mich zu trietzen und zu motivieren!
Ich hoffe es geht genauso erfolgreich weiter!

Hannovers Heiden räumen auf

Seit eingen Jahren, gibt es hier in Hannover (und nicht nur hier) die Aktion „Meine Stadt halte ich sauber“ oder „Hannover ist Putzmunter“.

Dieses Jahr haben wir Heiden uns erstmals als kleine Gruppe angemeldet und auch teilgenommen, denn was kann die Liebe zu unserer Natur besser ausdrücken als sich um eben diese zu kümmern?!

Auch wenn die Göttin in der Nacht zuvor noch Regen geworfen hatte, so konnten wir doch tagsüber im Trockenen unter einem bewölkten Himmel sammeln gehen und wurden zumindest hin und wieder mit einigen Sonnenstrahlen belohnt.

Wir waren in einem Gebiet an der Leine unterwegs in dem viele Hundehalter ihre Tiere ausführten und wurden von einigen Fußgängern, durchaus freundlich gegrüßt, man hat sich sogar bei uns bedankt und sich erkundigt wann denn die nächste Aktion dieser Art stattfinden wird.

Auch wenn einige der Teilnehmer sich doch kurzfristig krank gemeldet hatten, so konnte sich unser Sammelergebnis durchaus sehen lassen.
Im nächsten Jahr werden wir wieder dabei sein und vielleicht sind wir ja dann auch noch ein paar Heiden mehr die helfen die Natur etwas sauberer zu halten 🙂

Jahresende

Ihr Lieben,
das Jahr 2015 neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu.
Es ist soviel passiert in diesem Jahr.
Ich durfte so viele neue und liebenswerte Menschen kennen lernen, so viele bereichernde Kontakte knüpfen und so viel lernen.
Ich hoffe sehr, dass das neue Jahr 2016 genauso reich an Erfahrungen und lieben Menschen sein wird.

Ich wünsche Euch Allen einen guten Start in das neue Jahr und dass all Eure Wünsche in erfüllung gehen und Ihr all Das bekommt was Ihr benötigt – und noch ein wenig mehr.

Auf dass wir auch im neuen Jahr weiter gemeinsam  an unserem Netzwerk weben und ein großes Netz aus Verbindungen schaffen können.

 

Handfasting für Freunde

Vor einigen Wochen dufte ich zum ersten mal für Freunde ein Handfasting organisieren und abhalten.
Es war eine wunderbare Zeremonie und ich bin dem Brautpaar sehr dankbar dass sie mir ihr Vertrauen geschenkt haben und ich die Erfahrung machen durfte.

Natürlich ging es gleich ganz anders los, als es geplant war.
Das Wetter war so herrlich, dass wir die ganze Zeremonie kurzerhand nach draußen verlegt haben.Das war im Grunde auch kein Problem, nur die Kerzen brannten aufgrund des leichten Windes nicht.

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Wärend die anderen Gäste und das Brautpaar Fotos gemacht haben, habe ich im Hintergrund  die Vorbereitungen getroffen.
Den kleinen Altar aufgebaut und dekoriert, den Kreis gezogen.
Das Rund aus Steinen vor dem kleinen Fachwerkhaus haben wir als sichtbare Begrenzung des Kreises benannt und die anwesenden Gäste haben sich drumherum verteilt um der Zeremonie beizuwohnen.

Die Werkzeuge und Kerzen hatte ich bereits zuhause geweiht, um Zeit zu sparen.

Auf Wunsch des Paares haben Freunde und Angehörige den Segen im Namen der Elemente übernommen.
Im Grunde habe ich für diesen Teil der Zeremonie nur die Werkzeuge zur Verfügung gestellt, der Text kam von den Beteiligten selber.
Nach einer kurzen Übung zur Erdung, haben wir gemeinsam die Elemente im Kreis begrüßt und auch das Brautpaar dufte nun zu uns in den Kreis treten.

Die ganze Zeremonie war sehr emotional.
Nichtnur durch die sehr persönlichen Worte der Freunde und Angehörigen die den Elementesegen gesprochen haben, sondern auch durch die sehr persönlichen Worte der Eltern des Paares.

Das Paar reichte sich gegenseitig Speis und Trank und versprach sich so füreinander zu Sorgen.

Zu guter Letzt band ich das Brautpaar dann aneinander, wie sie es sich gewünscht hatten: bis dass der Tod sie scheidet.
Auch der Treueschwur des Paares war sehr emotional.
Der Segen der Götter, der Ahnen und der guten Geister hat diesen Schwur dann noch bestätigt und gefestigt.

Die ganze Zeremonie war einfach wunderschön und die Mächte waren uns mit dem wunderbarem Wetter scheinbar auch sehr wohlgesonnen.

Für alle Beteiligten war es einfach eine wunderbare Erfahrung und ich wünsche dem Paar von ganzem Herzen alles Gute für Ihre gemeinsame Zukunft.