Testbeitrag

Dies ist ein Testbeitrag, auf den vom Kalender her verwiesen wird.

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Die heilige Hochzeit bei Holtensen (Wennigsen)

Ich habe diesen Ort durch Freundinnen kennen gelernt, mit denen ich dort gemeinsam Rituale abgehalten habe – und hoffentlich auch weiter abhalten werde.

Es handelt sich um eine tiefe Senke (vielleicht ein ehemaliger Steinbruch?) am Rande eines Wäldchens.
Zwei große Bäume – eine Buche und eine Eiche – wachsen dort direkt nebeneinander am Steilhang und verweben ihre teils freiliegenden Wurzeln miteinander.
Ein Holunder wächst ebenfalls in der Senke und auch eine kleine Feuerstelle ist dort.

Man erreicht den Platz über die Bergstraße die aus den Dorf herausführt, den Ziegeleiweg kreuzt und an deren Ende man sich links in Richtung Wäldchen hält.
Ein kleiner, versteckter Pfad geht links vom Weg ab – man ist schnell dran vorbei gelaufen – und führt direkt zur „heiligen Hochzeit“.

Ich liebe diesen Ort sehr.
Er ist sehr erdig, beschützend, tiefgründig.
Hier kann man zur Ruhe kommen, Meditieren und kleine oder größere Rituale abhalten.

Die Meerpfühle im Osterwald

Zahlreiche Sagen gibt es zu diesem Ort.
Der See soll so tief sein, dass er mit dem Meer verbunden sei.
In Vollmondnächten soll ein junges Mädchen dort umherstreifen und arglose Wanderer in die tiefe ziehen.
In alten Zeiten soll ein schwarzer Hengst aus ihnen emporgestiegen, den Bauern beim pflügen ihrer Felder geholfen, doch diese im Anschluss dann mit sich in die Tiefe genommen haben.
Ebenso bei Vollmond soll ein Schatz in der Mitte der Seen aufsteigen, der doch nie zu erreichen ist …

Ich war nicht zu Vollmond dort, kann also nicht berichten was dann dort wohl passieren mag. Doch zumindest im Tageslicht ist es ein ganz besonderer Ort.

Parkt man sein Auto auf einem Waldparkplatz direkt an der L422 und folgt den Schildern Richtung Stuckis Sennhütte kommt man direkt an den Meerpfühlen vorbei.
Der Weg führt erstmal durch einen monotonen Fichten-Nutzwald und ist ehrlich gesagt nicht sonderlich reizvoll.
Die Energie der Meerpfühle ist jedoch schon weit im Vorraus zu erspühren.
Mitten in dem Monowald hat sich rund um die Meerpfühle eine kleine Oase lebendigen Mischwaldes erhalten.
Vom Weg aus sieht man nur einen kleinen Teil eines Sees. Man muss sich dann schon etwas durch das Unterholz wagen, den See entlang gehen um die volle Schönheit des Ortes zu erkennen.
Die Meerpfühle bestehen aus zwei Seen, die teils sehr sumpfig sind – aufpassen wo man hintritt!

Ich habe mich sofort in diesen Ort verliebt. Wie eine kleine Oase inmitten einer monotonen Wüste kann man hier Kraft tanken und Ruhe finden.
Nicht nur zu Vollmond wandeln an diesen Ort viele Wesen aus anderen Welten. Wer den Ort einmal mit offenen Herzen besucht hat, kann sich vorstellen woher all die Sagen stammen.

Die Friedhofsquelle in Reher

Ein weiterer meiner Lieblingsorte, vor allm wenn man mal Wasser direkt aus einer Quelle benötigt. Diese Quelle ist nicht nur gut zu erreichen, sie liefert sogar Wasser in trinkbarer Qualität.
Zu finden ist der Ort in Reher. Direkt an der dortigen Hauptstraße liegt die Kapelle umgeben von einem kleinen Friedhof.

Gebaut wurde die Kapelle im romanischen Stil um 1100 am Steilhang über dem Grießebach und besagter Quelle. Die Kapelle gehörte zu einem östlich von ihr gelegenen Priorhof, der von 1418 bis ins 16. Jh. An den Johanniterorden in Wietersheim bei Minden verpachtet war. Sechs Johanniter-Ordensbrüder lebten, beteten und arbeiteten hier.

Die Quelle befindet sich an dem Steilhang hinter der Kapelle. Ein kleiner Pfad und Treppenstufen führen zu ihr hinab.
Die Quelle sieht jedes mal wenn ich dort bin etwas anders aus. Mal ist sie etwas mehr von Efeu überwuchert, dann wieder wächst mehr Moos. Insgesamt hat die Quelle etwas sehr erdendes und fast schon unterweltliches – aber sie befindet sich ja auch unter einem Friedhof…
Dennoch ist die Stimmung dort sehr angenehm. Kühl, ruhig und krafterfüllt.

Was jedoch beim betreten des Geländes als erstes auffällt sind die großen Eiben die dort stehen. Selten kann man Eiben in so einer prachtvollen Größe bestaunen.
Wann sie gepflanzt wurden konnte ich nicht herausfinden, aber sie dürften schon viele Jahre dort stehen …
Auch dieser Teil des Ortes ist sehr kraftvoll und Energiegeladen. Man sollte nur an sonnigen Tagen nicht zu lange unter den Eiben verweilen, denn die durch den Sonnenschein gelösten Dämpfe können bei längerem einatmen gesundheitsschädlich sein. An nicht so sonnenintensiven Tagen laden die Eiben aber durchaus zu einer Meditation ein.

Fazit:
Ich mag diesen Karftort sehr gerne. Sehr ruhig, erdig und kühl lässt er dich den Weg zu dir selber finden.

Workshop: Runenkunde

Letztes Wochenende war es endlich soweit, unser erster Workshop wurde verwirklicht: Thema Runenkunde.
An zwei Tagen hatten wir die Möglichkeit mehr über Runen zu erfahren und uns mit ihnen zu beschäftigen. Wir waren 11 Personen, und somit eine gesellige Runde.

Ydalir Elhaz Ullrsson war der Leiter des Workshops und hat uns die Runen näher gebracht.  Stand am ersten Tag noch viel Theorie auf dem Plan, wurde am zweiten Tag bereits über verschiedene Orakelformen gesprochen und diese auch praktisch angewendet. Wir waren eine sehr harmonische Runde, in der viele Teilnehmer bereits Erfahrungen mit Runen und teils auch ihre eigens angefertigten Runensätze hatten.
Dennoch gab es für jeden etwas zu erfahren, dazu zu lernen und für alle viel zu lachen.

Danke an Ydalir für die Zeit und die Geduld und danke an all die Teilnehmer die dabei waren.
 Teil zwei des Workshops wird nächstes Jahr folgen.

Happy Birthday Stammtisch

Oh Schreck, da habe ich doch glatt ganz übersehen, dass es den Heiden- / PFI- Stammtisch nun schon seit 2 Jahren gibt. Tatsächlich, 2 Jahre! Ich bin ganz erschrocken, wo ist nur die Zeit geblieben?

Es war die Frühjahrstagundnachtgleiche 2015 in der alles seinen Anfang nahm.
In einem kleinen privaten Ritual bekam ich den Impuls nun nach außen zu gehen, andere Heiden/Pagans miteinander zu verbinden und zu Helfen ihren Glauben auszuleben. Spontan entstand eine kleine Facebookgruppe. Daraus entwickelte sich das erste Treffen und nach mehreren solcher kleinen Treffen entwickelte sich der Stammtisch wie er heute ist. Seit Oktober 2015 findet er jeden ersten Samstag im Monat statt. Es hat einige Stammtische gebraucht bis wir das Lokal fanden in dem wir bis heute regelmäßig ohne großen organisatorischen Aufwand und mit der nötigen Ruhe zusammenkommen konnten.
Seit letzten Jahr biete ich dann auch verschiedene Workshops, Rituale und Themenabende an und bin immerwieder freudig überrascht wenn sich einige Personen dazu einfinden.

Es ist so viel seitdem passiert, ich durfte so viele neue, tolle Leute kennen lernen, selber so vieles lernen, erfahren und erleben. Dafür möchte ich einmal ganz lieb Danke sagen.
Danke an alle die an Veranstaltungen von mir/uns teilnehmen.
Danke an alle die helfen Veranstaltungen zu planen und umzusetzten
Danke an alle die Feedback geben.
Danke an all die Götter, Mächte und Kräfte die mich immerwieder inspirieren und unterstützen.
Ohne Euch alle, wäre die ganze Aktion nicht möglich.

Kräuterwanderung 2017

Am 19.8.17 fand unsere diesjährige Kräuterwanderung statt.
Den ersten Termin im Juli mussten wir leider aufgrund eines heftigen Gewitters absagen, doch den Ersatztermin konnten wir dann bei strahlenden Sonnenschein wahrnehmen.

Knapp 10 Personen haben sich zusammengefunden um gemeinsam mit uns durch die Eilenriede zu spazieren und mehr über unsere heimischen Kräuter und deren Verwendung als Räucherstoffe zu erfahren. Einige haben die Chance und das trockene Wetter genutzt um die Kräuter auch gleich zu sammeln.
An zuvor vorbereiteten Räucherbündeln konnten die Teilnehmer sich ein Bild über die Verwendung und den Duft einiger Kräuter machen – und ein kleines Andenken an den Tag mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss fand ein kleine, spontanes Ritual zu Ehren der Götter und Mächte statt in dem wir uns dann für das gute Wetter und die gefunden und zum Teil geernteten Kräuter bedankten.

Es war ein sehr schöner Vormittag, der wie im Flug vergangen ist.
Das machen wir bestimmt wieder!