Offenes Ritual Jul 2016

Gestern war die längste Nacht des Jahres – jeder nennt diesen Tag anders.
Druiden nennen ihn  Alban Arthan (oder Alban Arthuan),andere Heiden / Pagane nennen ihn Yule oder auch Jul, wieder andere schlicht „Winter solstice“ und auch „Mittwinter“.

Für mich persönlich ist dies schlicht die längste Nacht des Jahres und der baldige Beginn der wieder länger werdenden Tage.
Ein Tag voller Hoffnung und Wärme.

So lud ich zu einem offenen Ritual am „Rad“ in der Eilenriede.

Waren wir beim letzten offenen Ritual noch zu zweit, so waren wir gestern schon zu dritt.
Wir steigern uns langsam.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einem eisigen Wind , liegt die Vermutung nahe, dass es einigen schlicht zu ungemütlich war.

Wir drei Frauen waren dick eingepackt dann aber doch draußen – und haben es nicht bereut.
Lediglich zwei kleine Laternen markierten den Eingang zum Labyrinth und eine Laterne sein Zentrum. So schritten wir schweigend über verschlungene Pfade.
Im kalten Wind sangen uns die Bäume ein knarrendes Lied.
Im Zentrum des Labyrinths angekommen, begaben wir uns dann auf eine Trancereise zum dunkelsten Punkt in unserer Seele, um dort unserem eigenen strahlenden Selbst zu begegnen und das Licht von dort aus in die Welt zu tragen.
Heißer Gewürztee vertrieb zumindest ein wenig die Kälte bevor wir mit Kerzen in den Händen wieder aus dem Labyrinth auszogen.

Es war ein schlichtes Ritual, aber dennoch sehr kraftvoll und schön.
Ich danke den Teilnehmerinnen für ihr Mitwirken und freue mich auf das nächste offene Ritual – dann vielleicht mit vier Personen? 😉

dsci4777

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