Die Schrabsteine im Süntel

Unsere erste offene Kräuterwanderung führte uns vor einigen Wochen zu diesen Ort.

Bei den „Schrabsteinen“ handelt es sich sozusagen um die kleinen und unbekannteren Brüder des Hohensteins im Süntel.
Entstanden sind sie durch einen Abrutsch des Gesteines, daher auch der Name „Schrabstein“.
Der kleinere der beiden wird auch „Krähenstein“ genannt.

Leider wurden vor einigen Jahren die Beschilderungen zu diesen Orten komplett entfernt und auch die Wege teilweise mit umgelegten Bäumen versucht zu verbergen.
Warum das so ist, weiß keiner so genau. Wir vermuten es soll zur Sicherheit der Wanderer dienen. Das klappt nur so bedingt, denn da die Steine lange Jahre ein beliebtes Ausflugsziel waren sind sie sozusagen ein offenes Geheimnis.

Unsere Wanderung hat ihren Anfang am Waldbad Rohden genommen.
Über einen kleinen Weg entlang des Dorfrandes, gelangten wir auf den offiziellen Wanderweg und stiegen den „langen Jammer“ hinauf.

Es dauert auch gar nicht so lange, da kommt man an den ersten der beiden Steine.
Direkt am Weg und nicht zu übersehen oder zu verbergen, liegt hier der „Krähenstein“.
Dieser ist als Aussichtspunkt gekennzeichnet und mit einer Bank versehen.

DSCI2496

Die Energie hier fühlt sich ganz ähnlich an wie auf dem Hohenstein, man spürt wie die Energie hinabfliest und fühlt sich versucht stets noch einen weiteren Schritt Richtung Abgrund zu tun. 

Um zu dem größeren der beiden Steine zu gelangen folgt man dem Wanderweg noch etwas weiter Richtung Langenfeld. Nach einigen Metern geht ein weiterer Wanderweg rechts ab. Hier nun wird es etwas schwieriger den richtigen Weg zu finden, denn der Weg wurde mit einem umgelegten Baum einfach geschlossen.
Mit den Jahren ist der einstige Wanderweg im Hintergrund zugewuchert und nur ein kleiner Trampelpfad führt noch zu dem Schrabstein.
Wer nicht weiß wo er suchen muss, läuft einfach vorbei.
Folgt man dem Trampelpfad kommt man bald zu einer Futterstelle für Wild. Dort nun hält man sich rechts. Es geht einen kleinen Abstieg recht steil hinab und der Weg ist durch Geröll rutschig. Hier ist also Vorsicht geboten, doch der kurze Abstieg lohnt sich!
Der Ausblick ist atemberaubend.
Die Energie ist wunderbar erdig und gleichzeitig auch luftig frei – schwer zu beschreiben, aber einfach traumhaft!

Fazit:
Der Weg ist zwar beim ersten Mal schwierig zu finden, wenn man aber erstmal weiß wo es langgeht geht man den Weg gerne.
Die Energie ist wunderbar erdig und der Ort ist sehr aufgeschlossen für magische Aktivitäten.

Ein Gedanke zu “Die Schrabsteine im Süntel

  1. Das kenne ich. Wir haben letztens eine Wanderung im Elm gemacht, wo der einstige Weg auch mit Gestrüpp unbegehbar gemacht worden ist. Ich denke, das wird gemacht, um Kosten zu sparen, schließlich muss jeder Wanderpfad auch regelmäßig gepflegt werden. Ich nehme an, dass sich dieser Trend in Zukunft noch verschärfen wird. Dann wird es auf der einen Seite nur noch forstwirtschaftlich bespielte Wälder, die für Wanderer nicht attraktiv sind und auf der anderen Seite touristische Hotspots, die mit vielfältigen Extras locken, geben. Hier sind meine weiteren Ideen dazu (mit Foto von der Gestrüpp-Wegsperre): http://www.no-mads.de/myblog/in-der-hand-der-psychoklinik/

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