Seedbombs – Samenbomben

Endlich sind die Tage wieder länger und der Frühling zieht über das Land.
Sträucher beginnen zu blühen, Pflanzen beginnen ihre ersten zarten Triebe zu recken und die ersten Bienen und Hummeln fliegen durch die Lüfte.

Leider haben es eben diese Bienen, Hummeln und andere Insekten mittlerweile sehr schwer zu überleben. Der Einsatz von Pestiziden und Monokulturen machen ihnen das Leben schwer.

Aber es gibt Mittel und Wege um die fliegenden Tierchen etwas zu unterstützen und gleichzeitig etwas für die Natur zu tun.
Samenbomben erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und auch ich habe mich dieses Jahr entschlossen der Natur etwas zu helfen.Und es ist ganz einfach. Alles was Du benötigst:

Blumenwerde
Heilerde
Pflanzensamen
Wasser

Blumenwerde bekommt man ja derzeit an jeder Ecke. Nimm hier torffreie Erde, so begehst du keinen Raubbau an den letzten Torffeldern.
Heilerde bekommst du im Drogeriemarkt, das ist sowohl der natürliche Kleber für die Kugeln als auch Nährstofflieferant für die Pflanzen.
An Pflanzensamen kannst du entweder fertige Mischungen z.B. für Wildblumen oder Insektenwiesen kaufen, oder dir Mischungen selber erstellen. Im Idealfall sind es hier heimische Pflanzen die sich auch selber über Samen wieder auspflanzen. Ringelblume, Kornblume, Stockrose…. es gibt eine Menge Auswahl.

Ich habe gute Erfahrung mit folgendem Mischungsverhältnis gemacht:
5 EL Blumenwerde
5 EL Heilerde
3 EL Pflanzensamen
ca. 2 1/2 EL Wasser

Das ergab 5 etwa wallnussgroße Kugeln.
Ich wollte erstmal die Samen aufbrauchen die ich noch vom letzten Jahr im Schrank liegen hatte, deshab nur die geringe Menge. Natürlich kann man die Menge vergrößern wie man möchte.

Die Wassermenge sollte man vorsichtig ausprobieren, die Kugeln dürfen nicht zu nass werden und sollten schnell an einem warmen und trockenen Ort wieder austrocknen, sonst läuft man Gefahr, dass die Pflanzen schon zuhause keimen.

Und schon kann man die Bomben auswerfen.
An besten geeignet sind Orte an denen die Pflanzen ausreichend Licht und Wasser bekommen und wo sie nicht gleich abgemäht werden.
Also nicht auf die Wiese im Park, sondern eher an den Waldrand oder ähnliche Orte.

Für mich gehört so kleine nette Gesten gegenüber der Natur zu meiner Spiritualität.
Und vielleicht kann ich ja noch andere Menschen inspirieren sodass wir gemeinsam der Welt ein wenig helfen können.

 

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